Veröffentlicht in Anime

Rewatch – Eine fröhliche Familie

fam1Ein Stück Kindheit

„So ist das heute, so war das damals. Schön war die Zeit , aber nicht immer leicht. . .“ – Ach ja wer kennt dieses Lied nicht, auch wenn ich früher nie verstanden habe was genau die da am Anfang singt. xD
Eine fröhliche Familie wurde erstmalig 1994 in Deutschland auf RTL 2 ausgestrahlt. Tja, damals war RTL 2 noch cool ^^ Die Geschichte der Familie basiert auf dem Buch „Little Women“ aus dem Jahre 1868 von Lousia May Alcott. Eine, wie ich finde, sehr schöne und ergreifende Story. In 48 Episoden wird das Leben der Familie March näher gebracht. Lustiger, aber auch traurige Momente.

Handlung:

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Die Familie March ist eine große und glückliche Familie mit vier Töchtern. Die attraktive, reife 16 Jährige Margaret (Meg). die unerschrockene, burschikose 15 Jährige Josephine (Jo), die 13 jährige scheue und lieb Elizabeth (Beth) und das freche, egoistische 12 jährige Nesthäkchen Amy. Zwar werden Beth und Amy´s Alter nicht genau genannt aber wenn man nach dem Original geht, das sind sie so alt. Nicht zu vergessen das Ehepaar March. Die aufopferungsvolle Mutter Mary und der rechtschaffene Vater Frederic.
Durch den Amerikanische  Bürgerkrieg wird das Familienglück zerstört. Frederic wird in den Krieg eingezogen und kämpft als Offizier voller Überzeugung für die Abschaffung der Sklaverei. Eine Selbstverständlichkeit für ihn und seine Familie, denn sie sind allesamt Gegner der Rassentrennung, überhaupt wird Nächstenliebe und auch Bescheidenheit in der Familie sehr groß geschrieben.
2Da die Konföderierten immer weiter nach Norden rückten bangte die Familie, die zu dieser Zeit noch in Gettysburg lebte, um ihr Leben und des ihres Vaters. Als sie dann jedoch die Kriegstrommeln näher rücken hörten, flüchtet die Mutter mit ihren Töchtern und der Haushälterin Hannah in den Wald. Dabei müssen sie zusehen wie ihr Haus und ihre Stadt zerstört wird. Gezwungen, mit dem wenigen Gepäck was sie haben, die Stadt zu verlassen reisen sie zu ihrer einzigen Verwandten, Tante Martha, nach Newcord. Die, nun mittlerweile die völlig verarmte Familie erstmal aufnimmt. Mary March und ihre Töchter beschließen nicht unnötig lange die „Großzügigkeit“ der Tante in Anspruch zu nehmen und suchen sich selbst ein Haus mit dem niedrigen Budgets was sie haben. Ein Haus gefunden packen die Mädchen nicht zur im Haushalt mit an, sondern verdienen auch mit das Geld. Meg wird Hauslehrerin/ Kindermädchen bei der angesehenen Familie King, Jo besucht jeden Tag die Tante und ließt ihr vor und veröffentlicht ihre Romane in der Zeitung. Die beiden jüngsten helfen im Haushalt mit. Immer angetrieben von der Hoffnung bald Nachricht von ihrem Vater zu bekommen.

3

Fazit:


Die Hauptpersonen, die vier Töchter fand ich allesamt sympathisch. Alle auf ihre eigene Art und Weise. Auch wenn mir Amy manchmal auf die Nerven ging ^^Aber besonders ist mir die schüchterne und liebe Beth ans Herz gewachsen.  Auch die Nebencharaktere wie Laurie und Anthony haben mir gefallen. Es geht von Anfang an spannend los. Die Familie befindet sich mitten im Amerikanischen Bürgerkrieg. Man erfährt nebenbei die ein oder andere geschichtliche Information und man fühlt sich mitten in die Geschichte hineinversetzt.  Es bleibt die ganze Gesichte über spannend und interessant. Die Reise nach Newcord, die Bekanntschaft mit Tante Martha, das neue Haus usw. Es werden in den späteren Folgen einige mehr oder weniger langweilige Füllepisoden eingereiht und alles zieht sich etwas hin. Aber das ist nun man so fast in jeder Serie und nicht weiter tragisch. Als Kind fand ich die Serie einfach nur schön doch jetzt wo ich älter bin muss ich sagen das ich die Gesichte sehr ergreifend finde. Süß umgesetzt!

 

Autor:

Kleiner weiblicher Otaku mit Liebe für Anime/ Manga, Japan, Computer und NJPW! (≧∀≦*)丿

3 Kommentare zu „Rewatch – Eine fröhliche Familie

  1. Ich muss ja grummeln das es für mich als junger Kame (ja ich war mal Jung ÒÓ) zu langweilig war, es war halt eher eine ruhige Serie, ich erinnere mich noch als Jo ihre Haare für Puppenherstellung verkaufte und wie sie 10 Minuten für ein Foto stillstehen mussten, ansonsten ist leider wenig hängengeblieben ^^

    Meg fand ich etwas öde, aber Jo und Amy waren natürlich immer sehr unterhaltsam. Ich fand es interessant das man später in der Serie „Misses Jo und ihre fröhliche Familie“ erzählöt bekommen hat das Beth recht früh starb und Amy ernsthaft Jo’s „Freund“ Lory gehelicht hat, auch etwas das man selten in Kinderserien sieht XD Aber klar: Das Intro alleine ist Kindheit, zumal es heute noch mehr passt als damals 😉

    1. Mädchen sehen die Serie vielleicht etwas anders.^^ Der Anime richtete sich halt nach dem Roman, da war es nun mal wirklich so das Laurie Amy heiratet, weil Jo ihm eine Abfuhr bei seinem Antrag gab. Die Verkörperung von Beth richtete sich nach der Schwester der Autorin die auch schon mit 22 Jahren starb und genau so war! 😀

  2. Ich konnte die Serie selten gucken, weil mein Bruder immer die Hoheit über die Fernbedienung hatte… und er mochte die Serie nicht. Aber ich will sie unbedingt sehen. Das Intro-Lied ist mega.

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