Veröffentlicht in Anime, Review

Zuletzt gesehen – Peach Girl

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Super Pop Love Hurricane

Vor gar nicht als so  langer Zeit habe ich mir auch endlich mal Peach Girl angesehen. Nachdem mein Bruder mir die ersten Manga Bände geschenkt hatte war ich doch etwas neugierig. Denn immerhin hat er es, als Mann, ziemlich gelobt. Da dacht ich mir, so schlecht kann er ja gar nicht sein. Also gesagt getan . . . und was ich im Vorfeld dacht und nun meine ist doch ein kleiner Unterschied ^^

Fakten:
Der Anime entstand 2005 vom Studio Comet Co.,Ltd basierend auf dem Manga aus dem Jahre 1998. Mit 18 Bänden ist dieser beendet, der Anime umfasst 25 Episoden.

Story:

Die Geschichte handelt von normalen Teenager, die mit ihren Beziehungsproblemen alles auf den Kopf stellen. Dabei hat Momo Adachi als Protagonistin es echt nicht leicht. Mit ihrer doch ungewöhnlichen dunklen Teint und sehr hellen Haaren als Japanerin  wird die hübsche Schülerin als dumm und leicht zu haben abgestempelt. Dann auch noch die Tatsache, dass ihr großer Schwarm, Kazuya Toujigamori (Toji), nicht auf „diese Art“ Mädchen steht machen es ihr nicht leichter. Wenn das nicht alles schon schwer genug ist legt ihre einzige „Freundin“ Sae ihr immer wieder Steine in den Weg. Sei es eine schicke Tasche die im Angebot ist oder ihr erwähnter Schwarm. Sae versucht alles um immer über Momo zu stehen und sie zu erniedrigen. Vor Lügen und Gerüchte schreckt sie nicht zurück. So versucht sie Toji Momo auszuspannen. Als sich ihr Klassenkamerad Kairi noch einmischt wird aus der schon komplizierten Dreiecks Beziehung es immer verwirrender.

jMomo liebt Toji, er Momo? Kairi ist auch in Momo und Sae will Toji . . . kann das gut gehen!?
Aber Momo wäre nicht Momo wenn sie das alles einfach zu hinnehmen würde. Ein interessante Liebesgeschichte beginnt.

Auf Anhieb ist mir Momo sympatisch, mit ihrer selbstbewussten Art. Zusammen mit ihrem feschen Aussehen, die Kombination aus braungebrannte Haut und orange Haare gefällt mir. Kairi und Toji sind da doch eher unscheinbar.

Bleibt nur noch Sae, eine Hassfigur. Nicht weil sie schlecht ist, sondern weil sie auch gehasst werden soll. Auch wenn ihr Handeln keine nachvollziehbare Motivation hat und ihre Boshaftigkeit etwas zu stark überzeichnet wurde, ist es dem Studio wirklich gelungen sie zu einer niederträchtigen Gegenspielerin zu machen. Aber auch einen Charakter der später viel interessanter werden lässt.

Fazit:

saeIch war echt begeistert und ganz ehrlich ich habe Sae richtig gehasst. Wiederum tat sie mir an manchen stellen echt leid. Ich habe oft mir selbst an den Kopf gefasst und mich gefragt, was stimmt mit euch nicht. – Viel Gelacht und mitgefiebert. Mit wem Momo nun zusammen kommt.
Ich muss ehrlich sagen, es gab echt viel Kuss Szenen. Ist mir bei anderen Animes nie so aufgefallen das es da auch so vile gab. ^^

Also ich kann sagen: wer das Genre mag sieht hier eine tolle Geschichte mit interessanten Wendungen und einem richtigen schmalzigen Ende!

Autor:

Kleiner weiblicher Otaku mit Liebe für Anime/ Manga, Japan, Computer und NJPW! (≧∀≦*)丿

3 Kommentare zu „Zuletzt gesehen – Peach Girl

  1. Ich hab das damals auch gesehen und fande die Jungs manchmal echt doof ^^ zumindestens Toji. Man der hätte das Momo doch sagen können….Männer halt!
    IOch wünschte solche Animes würden aucgh mal nach Deutschlad kommen

  2. Ich kenne die ersten 2-3(?) Bände noch aus der Mangapower damals, und ja: Momo ist als Heldin eigentlich ganz sympatisch, wobei die beiden Kerle natürlich Klischee waren: Der Nete Typ und der böse Bube, wie geistreich ~~ Wurde Momo wirklich als „Ganguro“ (also die stereotype braungebrannte blonde japanerin) bezeichnet? Hatte ich im Manga so bis dahin noch garnicht mitbekommen. Etwas kitschiger Manga, da mochte ich „Othello“ damals mehr, dennoch solide ^^

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