Zuletzt gesehen J-Drama – Daytime Shooting Star – Review

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„Meine Sternschnuppe am Tage“ – Schüler-Lehrer-Romanze mit viel Herzklopfen

Die 12 bändige Mangaserie ist ab 2014 bei KAZÉ erschienen und verzauberte mich sofort. Da war es klar das ich mir die Live Action Adaption dazu ansehen musste. Nachdem ich Sukinahito ga Iru Koto gesehen habe bin ich darüber gestolpert. Da Shohei Miura, den ich in Sukinahito ga Iru Koto schon sympatisch fand, auch hier wieder mit spielte war es noch ein Grund mehr ^^

Ich empfehle allen die Serie vorher zu lesen, denn ich werde hier Spoilern. Also ihr seit gewarnt. ~ Kauft sie euch ^^

Story:

Aus beruflichen Gründen ihrer Eltern muss die Oberschülerin Suzume zu ihrem Onkel nach Tokio. Das junge Mädchen vom Land war noch nie in der Großstadt und so verläuft sie sich kurz nach ihrer Ankunft in Tokio. Gott seih Dank trifft sie einen netten jungen Mann der ihren Onkel kennt und sie zu dessem Haus begleitet. Am nächsten in der neuen Schule stellt sie fest das der nette Mann vom Vortag ihr Klassenlehrer Satsuki Shishio ist. Ein holpriger Start beginnt.

Denn ihr neuer Sitznachbar Daiki Mamura ist sehr wortkarg und scheint eine regelrechte Gynophobie (Phobie gegen Frauen) zu haben. Da sie seine Phobie heraus gefunden hat, will sie ein Deal mit ihm eingehen – sie behält seine Angst für sich, dafür muss er sie jeden Morgen grüßen und ihr auf wiedersehen sagen.  Suzume möchte sich mit ihm anfreunden. Sehr zum Ärgernis von Yuyuka, einer Klassenkameradin von Daiki und Suzume. Sie ist äußerlich ein aufgeschlossenes, nettes und liebes Mädchen, doch hinter ihrer geschimkten Fassade steckt was anderes. Sie hält diese Fassade aufrecht um Daiki zu gefallen. Doch seit Suzume an der Schule ist lässt sie diese nach und nach Fallen. Zwischen den beiden entsteht sogar eine Art Freundschaft.

Nach und nach bemerkt Suzume das sie Gefühle für ihren Lehrer entwickelt. Da dieser gut mit ihrem Onkel befreundet ist sieht sie ihn außerhalb der Schulzeit auch oft. So passiert es das sie eines Tages ihm ihre Gefühle gesteht, allerdings wird sie zurück gewiesen. Die Zeit verging und auch Daiki hat sich mittlerweile daran gewöhnt mit Mädchen umzugehen. Er scheint sogar etwas eifersüchtig auf Suzume´s und Shishio´s „Beziehung“ zu sein.
Suzume wiederum kann nicht über Shishio hinwegkommen und gesteht ihm noch mal ihre Gefühle. Es scheint nun so als hätte er kein Problem sich mit ihr zu treffen. Beide unternehmen heimlich etwas zusammen und er fragt sie was sie tun würde wenn er nicht mehr ihr Lehrer wäre, sie antwortet nur das sie bei ihm bleibt und mit ihm käme. Sehr zu Shishio´s Überraschung, der behauptet es seih nur Spaß.

Das Glück der beiden hält leider nicht ewig, denn ihre „Beziehung“ wird von Suzumes Onkel Yukichi entdeckt der dies missbilligt und Shishio zur Rede stellt. Shishio erkennt und versteht die schwierige Situation und will dies mit Suzume beenden und einfach wieder eine normale Schüler-Lehrer-Beziehung haben. Zu ihr meint er das es keine Liebe war was sie empfand sondern nur Bewunderung. Suzume ist deprimiert und fühlt sich zurückgewiesen. Als Daiki das mitbekommt und sie tröstend umarmt sieht dies Yuyuka die enttäuscht weg rennt. Traurig und allein gelassen beschließt Suzume nach Hause aufs Land zu fahren.

Da sie schon einige Zeit in der Schule fehlt, besuchen Daiki und Yuyuka sie bei ihrer Mutter auf dem Land um sie wieder mit nach Tokio zu nehmen. Suzume und Daiki kommen sich etwas näher, jedoch beschließt er seine Gefühle zu verstecken und sie erst zu enthüllen wenn Suzume Shishio endgültig aufgeben kann. Währenddessen ist Yuyuka auch nicht mehr wirklich sauer auf Suzume. Sie hat bemerkt das sie keine Chance bei Daiki hat.

Das zweite Jahr der Oberschule hat begonnen und Suzume versucht Shishio normal gegenüber zu treten als ob nichts gewesen währen. Der weile kommt Daiki bei den neuen Erstklässlern recht gut an, was Suzume scheinlich nicht sonderlich gefällt. Ihre Freunde kommen auf die Idee das Suzume und Daiki ein Paar spielen sollen um die jüngeren Schülerinnen los zu werden. Dies scheint auch zu funktionieren. Bei einem Date im Aquarium nimmt Daiki sein mut zusammen und gesteht ihre seine Gefühle. Suzume weis nicht genau wie sie darauf reagieren soll.
Bis sie sich später darüber im Klaren wird wie sehr er sich doch um sie gekümmert hat und wie sie das alles für selbstverständlich hielt. „Nicht an Daiki´s Seite sein können . . .!?“

Sie gesteht ihm ihre Liebe und beide gehen eine Beziehung ein. Shishio, der erkannt hat das er Suzume immer noch liebt, versucht ihr wieder näher zukommen doch sie ist nun mit Daiki zusammen. Für wen entscheidet sie sich. . .?!

Fakten:

Daytime Shooting Star (jap. Hirunaka no Ryuusei) basiert, wie oben schon erwähnt, auf den gleichnamigen Manga. Erschienen ist der Film im März 2017 in Japan und hat eine Laufzeit von fast 2 Stunden. Takehiko Shinjo, der unter anderem bei Paradies Kiss und Your Lie in April Movie schon Regie führte war hier auch wieder mit am Werk. Das Drehbuch stammt von Naoko Adachi, die Filmgeschichte natürlich von Mangaka Mika Yamamori . . . eine so hübsche und nette Frau – hab sie sogar live getroffen ^^

Cast / Charaktere:
Die, ich sag mal treudoofe aber liebenswerte, Suzume wird von der damals 17 jährigen Mei Nagano verkörpert. Was ich finde eine gute Wahl war. Zumindest hat sie mich sehr überzeugt.

Der charmante Lehrer Satsuki Shishio wird gespielt von Shohei Miura (28), den ich unter anderem aus Sukinahito ga Iru Koto (A Girl and three sweetheart) kenne. Ich finde es irgendwie schade das er auch hier wieder nicht das Mädchen bekommt ^^

Daiki wird vom japanischen Sänger und Schauspieler Alan Shirahama (23) verkörpert, der meiner Meinung nach irgendwie anderes rüber kam als im Manga. Da fand ich den Character echt süß, im Film dagegen war Daiki mir manchmal etwas machosmäßig.

Die 19 jährige Maika Yamamoto spielte Yuyuka und Suzumes Onkel Yukichi wurde von Ryuta Sato (37) verkörpert.

Fazit:

Nun was soll ich sagen. Ich bin, denk ich, mit sehr hohen Erwartungen daran gegangen. Immerhin ist Daytime Shooting Star mit einer meiner Lieblings Manga Serie.

Viele Elemente fehlten – Charaktere, Szenen etc – aber das ist auch irgendwie verständlich nicht alles in einen Film zu bekommen. Trotzdem hatte ich das Gefühl das die Geschichte hier rast. Ich kam zwar gut hinterher da ich den Manga kenne, aber für andere hätte es schwierig sein können.

Bis auf hier und da wurde sich viel am Manga gehalten, was ich sehr schön fand. Mei und Miura verkörpern ihre Charakter echt perfekt, nur wie schon erwähnt hatte Alan als Daiki ein leichten Beigeschmack. Ich möchte jetzt nicht sagen das ich ihn schlecht fand, aber ich hätte mir doch ein mehr Daiki wie er im Manga ist gewünscht.

Alles in allem ist es eine tolle Live-Action und ich wurde nicht enttäuscht. Vielleicht finde ich mal eine Serie oder Film wo Miura mal nicht leer ausgeht ^^ und ich glaube ich schau mir weitere File mit Mei Nagano an, sie wirkt echt sympatisch φ(゚ ω゚//)♡

 

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