Meine Sucht, Teil 4 – Game Review

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Ich glaube ich hänge mit dem spielen und dem Review etwas hinterher ^^

Gleich vorne weg – Spoiler Alarm – für alle die, die Geschichte und so noch nicht kennen!!

Es ist mittlerweile ein Jahr her das es erschien ist, als auch das ich angefangen habe es zu spielen. Mit der Switch hat mein Bruder im Frühjahr letzten Jahres auch gleich Breath of the Wild geholt. Kaum das er es angezockt hatte, habe ich es schon in der Hand gehabt. So kam es das ich dann doch öfter zu meinem Bruder gefahren bin. Anfangs kam ich also nur schleppend voran, konnte das aber im Herbst wieder aufholen als ich, durch die neue Arbeit, zeitweise mich bei ihm eingenistet habe. Vor ein paar Wochen bin ich dann auch endlich fertige geworden . . . .  alle Schreine (na gut bis auf einen), alle Nebenaufgaben und jede Ecke und Hügel erkundet.

The Legend of Zelda Breath of the Wild ist echt ein anderes Spiel als alle anderen zuvor finde ich. Persönlich habe ich zwar nur Ocarina of Time, Spirit Tracks, Wind Waker und Twilight Princess gespielt und angespielt, aber da merkt man den unterschied schon. Die Grafik, die Möglichkeiten – einfach toll.

Das Spiel

Breath of the Wild ist im März 2017 für die Wii U und die Switch erschienen. Man merkt das der Fokus hier klar auf die offene Spielwelt gelegen ist. So weit ich weis war dies noch nie bei einem Zelda Spiel der Fall. Die Welt von Breath of the Wild ist vergleichbar so groß wie die Stadt Kyoto, also eine Fläche von ca. 830 km².
Link, ist klar, der Protagonist des Spiels bekommt keinen festen Weg vorgeschrieben. Lediglich am Anfang bekommt man eine Richtung vorgesetzt um vom Vergessene Plateau hinunter zu kommen. Ansonsten hat man vollkommene Bewegungsfreiheit. Man kann zu beliebige Orte reisen und dort Aufgaben erfüllen. Allerdings ist es in schwierigen Gegenden nicht so ratsam mit wenig Herzen und Ausdauer hin zu gehen, sonst ist man gleich hops. Wer natürlich eine kurze Spielzeit mag kann auch gleich sich den Endgegner stellen oder dann doch lieber im Laufe des Spiels Erfahrungen sammeln und Fähigkeiten erlernen.

Zudem kommt das Breath of the Wild ein Tageszeitverlauf hat. Das heißt es wird Morgens, Mittags, Abend und Nachts – es Regnet, gewittert, schneit, scheint die Sonne und mehr. Je nachdem in welcher Region man sich auch aufhält. Wem das rumreisen zu Fuß zu lange dauert kann auch reiten, ob nun mit Pferd, Elch oder Bär ^^
Ich finde besonderst toll die Möglichkeit überalle hoch zu klettern oder von irgendwo herunter zu segeln. Natürlich nur wenn man genügend Ausdauer hat und es nicht regnet . . ja richtig man baucht Ausdauer. Diese erhält man nur durch die Zeichen der Bewerung die man in Dungeons in Form von Schreinen erhält. Kurzum Schreine bestehen, Bewehrung erhalten, bei vier Bewehrung diese an einer Götterstatur gegen einen Herz- oder Ausdauercontainer eintauschen und zack hält man mehr aus. ^^
Nicht zu vergessen die 4 Titan, die man vom Bösen befreien muss und zusätzliche Fähigkeiten somit bekommt.

Story und die Welt

Eigentlich ist die Story bekannt und wie in jeden anderem Zelda Spiel.
Ein junger Mann mit Mut und eine Prinzessin mit der Gabe und Weisheit der Göttin Hylia müssen die Verheerung Ganons aufhalten und bezwingen. (Ganon – der Antagonist und Endgegner in den meisten Zeldaspielen, spätere Form auch Ganondorf). Um diesen ewigen Kreislauf zu beenden und die Last der Helden zu nehmen entwickelte man 10.000 Jahre zuvor Maschinen die mit Hilfe der Shiekah Technologie gegen die Bedrohung kämpfen. (Shiekah waren ein altes, geheimnisvolles Volk, welches der Königsfamilie von Hyrule die Treue schwor. – sie besaßen magische Fähigkeiten.)
Neben den zahlreichen Wächtern die den Helden zur Seite standen, wurden auch vier gewaltige Titanen entwickelt die von Piloten gesteuert wurden. Zwar gelang es den Helden Ganon zu bannen, jedoch nicht zu besiegen. Tausende von Jahre später kehrte er zurück und ihm gelang es die Titan und Wächter unter seiner Kontrolle zu bringen. Link als Held wurde bei diesem Kampf schwer verletzt und musste zum Schrein des Lebens gebracht werden. Dort wurde er in einen heilenden Schlaf versetzt. Da Ganon nicht besiegt wurde, versiegelte Zelda ihn im Schloss von Hyrule. Seither ist dieser Tag als die Große Verheerung bekannt. Im ganzen Land tauchen Ganons Monster auf, die Wächter drehen durch und greifen de Menschen an, also auch die Titanen lassen sich nicht unter Kontrolle bringen.

100 Jahre nach diesem Ereignis, der Großen Verheerung, erwacht Link aus seinem Heilschlaf. Er ist vollständig genesen, kann sich jedoch an an nichts erinnern. Lediglich eine Stimme hört er die ihm sagt den Shiekah-Stein an sich zu nehmen, den Schein des Lebens zu verlassen und sich zum Turm des Plateau zu begeben.
Am Turm angekommen aktiviert Link diesen mit dem Shiekah-Stein worauf dieser in die Höhe schießt, ebenso wie andere Türme im Land. Erneut hört Link eine Stimme die ihn drängt sich zu beeilen, da das Ungeheuer immer stärker wird. Er entdeckt von weiten das Schloss und sieht die Verheerung Ganon. Vom Turm hinab gestiegen trifft er einen alten Mann der scheinbar der einzige Bewohner des Plateau seih. Dieser erzählt ihm von der Verheerung Ganon und berichtet ihm von einem Schrein, der zu leuchten begonnen hat, als der Turm aktiviert wurde. Außerdem verrät er Link das er das Gebiet nicht einfach so verlassen kann da es extrem hoch liegt.  Der alte Mann schlägt ihm einen Tausch vor: Link soll einen Schatz aus dem Schrein holen und bekommt dafür eine Parasegel, mit dem er unbeschadet vom Plateau hinunter gleiten kann.

Es stellt sich heraus das der Schrein nur einer von vielen ist und diese einst erbaut wurden um den Helden zu prüfen der Ganon aufhalten soll. Link meistert den Schrein und erhält ein Zeichen der Bewährung, sowie ein sogenanntes Module welche seinem Shiekah-Stein besondere Kräfte (zum Beispiel das Erschaffen von Bomben) verleiht. Um den Seegen und die Kraft der Göttin zu erlangen benötigt er weitere 3 Bewährungen. Als Link alle 4 zusammen hat offenbart der alte Mann seine Identität. Er bittet ihn darum das Volk und die Prinzessin zu retten  rät ihm, dafür zunächst nach Kakariko zu gehen. Dort wäre die Weise Impa, die ihm seine Vergangenheit verrät und von den vier Titanen berichtet.

Link reist zu den Völkern Hyrules und befreit diese dort von Monster und den wütenden Titanen. Damit erleichtert er das Leben der Völker und erlöst zudem auch die Recken, welcher vor hundert Jahren an Bord ihrer Titanen getötet wurden. Zum Dank erhält er von ihnen besondere Fähigkeiten. Auf seiner Reise bewältigt er viele Schreine und sammelt die Zeichen der Bewährung, für die er von der Göttin mehr Lebenskraft und Ausdauer erhält. Mit Hilfe des Master-Schwert und der Unterstützung der befreiten Titanen macht sich Link auf den Weg ins Schloss um Ganon zu besiegen und Zelda zu befreien.

Völker und Besonderheiten

In Breath of the Wild gibt es wieder viele bekannt Klassen an Völker, die aus anderen Spielen der Reihe bekannt sind. Neben den Hylianer sind auch wieder die Zoras, Goronen und Gerudos vertreten als auch Völker wie die Orni uns Krogs. Je nach Region gibt es in allen Völkern Vertreter unterschiedlicher Altersgruppen und Haut- bzw. Gefieder- und Schuppenfarben. Oder Personen mit individueller Kleidung und Frisuren. Bei den Hylianer ist das nichts neues, dies war auch schon in anderen Spielen so allerdings sahen die Zoras, oder Gerudos gleich aus was hier nun nicht mehr der Fall ist.

Im ganzen Land sind Hylianer verteilt. Sie leben in Städte wie Hateno oder in kleinen Siedlungen. Sind fahrende Händler oder Betreiber von Pferdeställen die im ganzen verteilt sind. Ob nun alt – jung, schwarz – weiß, klein – groß oder dick – dünn, es sind immer unterschielch Menschen in verschiedene Region an zu treffen.

Die Goronen haben sich nicht groß verändert. Das Design und unterschiedlichen Outfits wurde etwas überarbeitet aber im Grunde sehen sie aus wie in den vorherigen Spielen.

Die Gerudos kannte ich nur das Volk was aus Frauen besteht und in der Wüste lebt. Man findet sie hier aber auch in ganz Hyrule umherwandern. Entweder um mit anderen Völkern zu handeln oder um nach einem passenden Ehemann suchen.

Die Zoras leben hauptsächlich im Zora-Dorf. Sie sehen so ähnlich aus wie in Twilight Princess. Zwar haben fast alle ein bläuliche Haut (schuppen), gibt es aber auch da Unterschied zu rot. (besonderes Merkmal von Königin Lucida). Zudem sind Männer und Frauen deutlich zu unterscheiden und es gibt sie in verschiedenen Altersgruppen.

Die Shiekh sehen aus wie Hylianer, tragen aber andere Kleidung und leben in Kakariko. Auch hier gibt es unterschiedliche Altersgruppen. Sie haben einen leichten Asiatischen Kleidungsstil finde ich. Einige Shiekah haben sich vom Helden abgewandt und versuchen nun, ihn aufzuhalten. Diese Gruppe nennt sich Yiga. Sie sind getarnt als Hylianer und sind oft in auf den Wegen Hyrules zu sehen. Spricht man sie an, attackieren sie einen.

Die Orni haben ein komplett anderes Design als in The Wind Waker. Dort sahen sie aus wie Menschen mit einen Schnabel. Nun sind es richtige Vogel-Menschen in unterschiedlichen Farben, Alter und Geschlecht. Was deutlich zu erkennen ist.

Die kleinen Krogs sind im ganzen Land verteilt und immer unsichtbar. Ihre Standorte sind aber auf unterschiedliche Art erkennbar. Manchmal sieht man nur ein Leuchten, das man sich näher anschauen muss, manchmal gibt es Formationen aus Steinen, die man vervollständigen muss, damit ein Krog auftaucht Man erhält von jeden Krog einen Samen.

Gegenstände und Waffen

Der erste Gegenstand den Link erhält ist der Shiekah-Stein. Dieser ist auch der zentrale Punkt des Spiels, den er besitzt verschiedene Funktionen die in vorherigen Spielen mehrere Gegenstände hatten. Man kann es als Fernglas nutzten, die Karte aufrufen und unterschiedliche Markierungen machen. Ebenso zeigt der Shiekah-Stein einem die Temperatur und Lautstärke in der man sich bewegt an, sowie Wetteranzeige und Uhrzeit.

Im Laufe des Spiel kann man verschieden Module erlernen/ aufladen. Wie Bomben erschaffen, metallische Gegenstände bewegen oder Fotos aufnehmen. Man kann seinen Shiekah-Stein im Hateno- oder Akkala Institut aufbessern und erweitern. Er dient außerdem zu Aktivierung von Schreinen und Türmen.

Das ein Held Waffen braucht ist klar. Link ist in den meisten Spielen mit Schild, Schwert und Bogen ausgerüstet. In Breath of the Wild stehen ihm zwar eine größere Auswahl an Waffen als in den vorherigen Spielen zur Verfügung, allerdings haben diese nur eine begrenzte Haltbarkeit. Nach einer gewissen Anzahl von Schlägen zerbrechen sie einfach und verschwinden. Ob es sich nun um Schild, Axt, Stock, Schwert oder Bogen handelt. Hölzerne Waffen können zudem Feuer fangen, kann hilfreich oder auch nicht sein ^^ man sollt auch darauf achten nicht als so viel Metal zu tragen wenn es Gewittert. Es könnte sein das man vom Blitz getroffen wird.

Wenn man Waffen nicht gerade in den bekanntlichen Truhen findet dann kann man diese auch Gegner abnehmen oder man findet sie versteckt bzw herumliegend im Land. Selbst eine Rute kann als Waffe verwendet werden. Es empfiehlt sich aber robustere Waffen an sich zu tragen.

Das gleiche ist bei der Rüstung. Man kennt es zwar auch schon aus anderen Teilen das man in bestimmten Regionen spezielle Kleidung tragen muss, aber hier ist es noch mal ein bisschen anders. Man unterscheidet in 3 Teilen: Bekleidung für den Kopf, Oberkörper und Beine. Die verschiedenen Kleidungsstücke haben unterschiedliche Effekte. Trägt man alle 3 Teile erhöht sich der Effekt. Es gibt also Kleidung für die Wüste, fürs schwimmen, für die Hitze, für den Schnee, zum Schutz vor Blitzen, zum klettern und vieles mehr. Außerdem kann sich auch noch Kleidung downloaden, verfärben oder kaufen.

Link ist es nun auch möglich Materialien und Proviant mich sich rum zu tragen. So ziemlich alles in BotW kann man einsammeln und ist für irgend etwas gut. Seih es als Kochzutat oder zum verbessern der Waffen und Kleidung.
Lebensmittel können im Prinzip so gegessen oder kombiniert werden. Insekten und Monsterteile können zu Tränke zusammen gebraut werden. Aus gut zusammen gestellt Lebensmittel können sich eine menge Herzen regenerieren, allerdings sollte man aufpassen was man mischt sonst erhält man eine Dubiosen Matsche.

Verkauft man Materialien kann man auch gut Geld machen und sich ein paar Rubine so verdienen. Denn es ist nicht wie in anderen Teilen so, dass man Rubine einfach findet, nein man muss sich die jetzt verdienen. ^^

Kampfsystem und Neuheiten

Mir ist das vorher gar nicht so aufgefallen, aber Link ist in den meisten anderen Zelda Teilen Linkshänder. Nur hier in BotW ist er Rechtshänder. So weit ich weiß hat dies mit der Joy-Con-Steuerung zu tun. Harmoniert auch besser wenn man mit dem Schwert kämpft und dazu den rechten Joy-Con gesteuert. Wie bereits aus bekannten Spielen ist das anvisieren um besser bekämpft zu können wieder mit vertreten.

The Legend of Zelda: Breath of the Wild ist das erste Zelda Spiel, welches teilweise auch gesprochene Dialoge beinhaltet. Heißt wir hören zum ersten mal Zeldas Stimme, als auch die von NPC´s. Dem entsprechend kann Link hier nicht wie belieben umbenannt werden. Einzig und allein Link spricht nicht, er gibt nur seine „laute“ von sich. Was ich besonderst schön finde. Könnte mir ihn nicht vorstellen mit einer Stimme. . . aber die anderen Deutschen Sprecher sind sehr gut besetzt.

So hätten wir Julia Casper (Akuma no Riddle) als Zelda, Helmut Krauss (Escaflowne, Captain Future) als Deku-Baum, Dirk Petrick (Free) als Revalie, Cornelia Waibel (Monster Musume) als Urbosa, Nora Jokhosha (SAO) als Mipha und Thomas Schmuckert (Tokyo Ghoul) als Daruk.

Nicht zu vergessen auch noch Christian Zeiger und René Dawn-Claude. Die ich, zu meinem bedauern, erst beim nachlesen genau erkannt habe. War mir nicht 100%ig scher, echt wandelbar die Herren. ^^

Fazit

Man kann wirklich sagen; vergesst was ihr über The Legend of Zelda wisst. Das selbstständige Reisen bietet einem Möglichkeiten die es noch in keinem anderem Spiel dieser Reihe gab. Es macht Spaß einfach durch die Welt zu laufen und alles zu entdecken. Es hat mich wirklich gefesselt. Atemberaubende Kämpfe, Spannende Schatzsuchen und eine echt gute stimmige Geschichte. Ich bin mit der Zelda-Reihe aufgewachsen, da war es nur klar das ich dieses durch suchten musste. Es gibt noch so viel zu diesem Spiel zu sagen, aber um es kurz zu machen: Ich liebe es. Ein Muss-Kauf!

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