Zuletzt gesehen J-Drama – Nigeru wa Haji da ga Yaku ni Tatsu – Review

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We Married as a Job

Nigeru wa Haji da ga Yaku ni Tatsu oder besser bekannt als The Full-Time Wife Escapist hat mir der liebe Alex_Roston empfohlen und ist nun eigentlich auch schon eine ganze weile her das ich mir den angesehen habe. Nun komm ich endlich mal dazu einen Artikel darüber zu verfassen.

Die Serie basiert auf die gleichnamige Manga-Serie von Tsunami Umino und der Titel dazu stammt von dem ungarischen Sprichwort: „szégyen a futás, de hazznos“ – „Weglaufen ist eine Schande, aber nützlich“
Der Manga erschien 2012 und wurde mit 9 Bänden beendet, die Live-Action-Adaption debütierte im Oktober 2016 mit Yui Aragaki und Gen Hoshino als Hauptdarsteller. Diese umfasst 11 Episoden.

Story

Obwohl die 25 jährige Mikuri Moriyama einen guten Abschluss hat, verlor sie vor kurzen ihrem Job. Kein Einkommen, keine Beschäftigung, kein Freund. Sie hat das Gefühl nicht gebraucht zu werden. Da ihr Vater es nicht länger mit ansehen kann wie seine Tochter leidet arrangiert er, dass sie als Haushälterin arbeiten soll.
Ihr Arbeitgeber: der 36-jährige Hiramasa Tsuzaki – single und arbeitet in einer Firma, jedoch etwas unbeholfen was Frauen angeht. Mikuri die voller Leidenschaft verzweifelt einen Vollzeitjob sucht und keinen findet nimmt letztendlich das Angebot an. Ihre Arbeit besteht darin die Wohnung sauber zu machen, zu kochen und einzukaufen. Eben das was eine typische Hausfrau macht. Dabei stellte sie die Theorie auf, dass Frauen die Zuhause auch hart arbeiten (also Hausfrauen) ebenfalls als richtigen Beruf angesehen werden sollten.

Es scheint jedoch so, als würde sie den Job in gewisser Weise verlieren. Aus Angst davor schlägt Mikuri ihrem Arbeitgeber, ohne groß nachzudenken, eine Heirat vor. Arbeitgeber = Ehemann / Angestellte Ehefrau. Die Arbeit würde sie weiter wie bisher machen.
Kaum ausgesprochen merkt sie das dies eine dumme Idee war, doch zu ihrer Überraschung berechnet Hiramasa die Effizienz dieser Plans und stimmt zu. Die Deal-Ehe beginnt. Da dieser „Vertrag“ für andere geheim bleiben muss, spielen sie in der Öffentlichkeit das verliebte Ehepaar. Das ist nicht immer einfach, nicht nur das Mikuris Tante verdacht schöpft – nein auch Hiramasa Kollegen, die ihre Ehe für nicht echt halten.

Dazu kommen Hiramasa „Wahnvorstellungen“ . . mit einer jungen Frau unter einem Dach leben !?
Eine Achterbahn der Gefühle beginnt. Mit der Ehe als Arbeit fängt es an, gefolgt von Umarmen, sich nähern, wird  mit einer frustrierende Beziehung fortgesetzt und getrennte Weg?! Eine Alibi Ehe auf Dauer, kann das gut gehen? „Ist Ehe = Liebe + Hausarbeit?“

Fazit

The Full-Time Wife Escapist bzw Nigeru wa Haji da ga Yaku ni Tatsu war sehr erfrischend und mit den Charakteren ein voller Genuss. Gerade das die Hauptdarsteller Menschen in unterschiedlichen Altersgruppen waren und ihre zwischenmenschlichen Beziehungen zueinander für ordentliche Dynamik sorgte war super. Es war jetzt keine Serie bei der man extrem mitfieberte, trotzdem war sie wunderbar komisch. Gerade die Hauptcharakter, die eigentlich total unterschiedlich sind schienen perfekt füreinander zu sein.

Ich mochte die aufbauende Romanze der beiden. Denn es stand kein großes Drama wie bei anderen Serien an; keine ihrer Familien wollte sie auseinander treiben, keiner wahr unheilbar krank, keiner hatte Erzfeinde. Es war einzig und allein die Kommunikation der beiden. Die Vielzahl der schönen inszenierten Monologen mit ihren  Gedanken und Gefühlen. . . wobei da das Problem lag. . . sie haben es nie dem anderen bestätigt.

Nigeru wa Haji da ga Yaku ni Tatsu spricht viele Probleme an, die oft in einer Beziehung selbstverständlich sind. Das Liebe und Beziehung Mühe und Zeit gibt und braucht um sie am Leben zu erhalten.
Gerade das verleiht dieser Serie großen Realismus. Ein wirklich komplexes Konzepte wie Liebe, Ehe und die Rollen von Männern und Frauen in einer Beziehung nach zu denken. Die Figuren haben allesamt eine interessante Entwicklung durchgemacht. Hut ab für die männliche Hauptrolle für das Ausleben dieser Rolle. Es muss schwierig gewesen sein. Eine schöne Serie die man sich durchaus 1 – 2 ansehen kann.

Und nun zum Schluss, den Tanz den ich fleißig seit dem über 😀 :

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