Review – Golden Time – Anime

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Hand in Hand let’s go party night!

Golden Time, den Anime bei dem ich am Anfang gemischte Gefühle hatte. Als riesen Toradora Fan musste die Serie aus Yuyuko Takemiya Feder einfach gut sein. Aber ich muss sagen das mir ziemlich schon zu Beginn Kouko auf die Nerven ging, dies sollte sich im Laufe aber ändern. . .

Fakten

Die Light Novel entstand mit 11 Ausgaben von 2010 – 2014. Kurz darauf folgte der Manga mit 9 Bänden und im Jahr 2013 erschien bei J.C.Staff der Anime mit 24 Episoden. Die Rolle/ Stimme der Kouko übernahm Yui Horie in bereits in Toradora die Minori Kushieda sprach.

Golden Time ist durch und durch eine Romanze, legt aber genau so viel an Drama bei. Hier bekommt man zum Beispiel ab Folge 5 ordentlich eine Drama Klatsche ^^

Story

Kaum hat der erste Tag an der Uni begonnen verirrt sich der junge Student Tada Banri nach der Eröffnungszeremonie. Dabei trifft er seinen Schicksalsgenossen Mitsuo Yanagisawa und die beiden verstehen sich auf Anhieb prächtig. Gemeinsam auf der Suche nach dem Zielort treffen sie auf ein wunderschönes Mädchen die mit einen Strauß Rosen vor ihnen auftaucht und diesen mit einem Hieb Mitsuo ins Gesicht schlägt. Es handelt sich dabei um Kaga Kouko, eine Kindheitsfreundin von Mitsuo, welche ihm als Kind versprochen hatte zu heiraten.
So plötzlich wie sie auftauchte war sie auch schon wieder verschwunden . . . doch zu Mitsuo´s Leid sollte dies kein Einzelfall bleiben. Um ihr zu entrinnen schrieb er sich nmlich heimlich an dieser Uni ein, doch tat sie es ihm gleich und nun ist er ihr abermals ausgeliefert.

Währenddessen wird Banri als Neuling von zahlreichen Clubs angeworben. Um von den Massen nicht erdrückt zu werden, wird er von Linda vom Festival-Club gerettet. Die junge Studentin aus dem 2. Jahr hilft Banri und Kouko das ein oder andere mal aus der Patsche, woraufhin beide letzten endlich ihrem Club beitreten. Kouko sieht in Banri einen guten Freund mit dessen Hilfe sie an Mitsuo gelangen könnte, wäre da nicht Chinami Oka vom Film-Club.

Banri scheint jedoch immer mehr die Gesellschaft von Kouko zu genießen, wenn da nicht seine Vergangenheit wäre.
Denn kurz nach seiner Abschlussfeier im dritten Jahr der High School stürzt er von einer Brücke und leidet an schwerer Amnesie.  Wegen seines Krankenhausaufenthaltes verpasst er die die Aufnahmeprüfung an der Uni und ein Schuljahr. Banris „Geist“ der Vergangenheit (vor dem Unfall) folgt und wacht über ihn. Dieser hofft, sich mit seinem Körper wieder zu vereinen, damit er seine Erinnerungen zurückbekommen kann. Sein „Geist“ übernimmt so zeitweise immer mal wieder die Kontrolle über ihn, Gedanken und Gefühle. Banri hat Angst alles zu verlieren . . .  . alles erneut zu vergessen. Seine neues Leben, seine Freunde und Kouko. . .

Charakter

Manchmal dachte ich das einige Charaktere echt dumm sind mit ihren nicht nachvollziehbaren Entscheidungen. Sie waren in mancher Hinsicht komisch, bis hin zu „crazy“ Dennoch irgendwie unterhaltsam. Gerade am Anfang kam es mir so vor. . . besonderst Kouko. Aber dann gab es auf einmal eine Charakterentwicklung. Jeder einzelne Charakter findet seinen Platz in der Geschichte der sie zu dem macht was sie ist.

Banri Tada ist ein sehr gutherziger Mensch und ersucht es immer allen recht zu machen. Dies sieht auch Kouko Kaga, die ihn Anfangs dafür ein wenig ausnutzt. Sie kommt aus einem reichen und wohlhabenden Haus und benimmt sich oft dem entsprechend. Auch wenn es so aussieht als hätte sie alles, fehlt es ihr an Umgang mit Freunden.

Ihr einziger Kindergartenfreund Mitsou Yanagisawa, ein gute Mann und von reifer Natur ^^Auch wenn er es nicht zugibt ist er um ihr Wohlbefinden doch besorgt. Sowie Linda-senpai, die um Banri besorgt ist. Die Studentin aus dem 2. Semester ist eine sehr schöne, freundliche und beschützende junge Frau.

Genau so wie die kleine Chinami Oka. Sie ist eine sehr gutherzige, fürsorgliche, freundliche und gut gelaunte Frau. Manchmal wirkt sie etwas zu überdreht, aber das macht sie bei vielen beliebt. Allerdings ist sie auch sehr empfindlich und so zeigt es sich das sie ihre persönlichen Liebesgefühle für sich behält.

Auch wenn Sato Takaya anfangs wie ein stupider Nebencharakter wirkt, ist er für die weitere Geschichte doch wichtig. Er mag keine „Real Girls“  sondern bevorzugt die „2D-Frauen“, woraufhin er auch den Spitznamen 2D-Kun bekam. Mit der Freundschaft mit Banri und den anderen lernt er mit echten Frauen um zu gehen und lockert die Stimmung selbst in schlechten Zeiten mit seinen Witzen auf.

Fazit

Auch wenn Kouko mich oft an Taiga aus Toradora erinnert hat, kam Golden Time nicht ganz heran an dem Vorgänger von Yuyuko Takemiya. Trotzdem ist Golden Time eine interessante Serie. Wer lust auf Romanze hat und ein wenig den Kopf ausschalten will ist hier richtig. Man hat schon seinen Spaß mit ihr und ich hätte nicht gedacht das die Story sich so entwickelt. War doch positiv überrascht. Ob mir der Anime oder Manga nun besser gefällt kann ich noch nicht sagen. Im Manga kommt mir Banri nur etwa weinerlich rüber finde ich. Aber kurzum zum Anime: er hat mir doch gefallen und ist für Romantik Drama Fans das richtige.

 

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