Zuletzt gesehen – Violet Evergarden – Review

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„Geh fort, geh hin, seih frei und liebe“

Anfang Dezember entschied sich Sion Netflix zu zulegen und für seine liebe kleine Schwester hat er auch einen Account angelegt ~ Danke

Die erste Serie die ich also sah war Violet Evergarden. Bereits im Mai hatte ich mit Vigi und Ran die erste Folge geschaut und war schon hin und weg und so musste ich wissen wie es weiter geht.

Die Animeserie von Kyoto Animation erschien in Japan, als auch bei uns zu Lande von Januar – April diesen Jahres und ist mit 13 Episoden abgeschlossen. Ebenso war es eine gleichnamige Light Novel aus dem Jahr 2015 die als Vorlage galt.

Story

Violet wuchs in der Armee als Kindersoldat auf. Von jeher wurde sie als Waffe und nicht als Mensch betrachtet, was dazu führte das sie sich selbst nur so sah.  Sie hatte keine richtigen Freunde und kaum Kontakt zu gleichaltrigen. Mit Emotionen, Gedanken und Gefühlen ist sie sehr unbeholfen, gerade wenn es um ihre eigenen oder fremde Gefühle zu verstehen geht. Violet handelt oft emotionslos und spricht sehr militärisch, sie führt das aus was ihr aufgetragen wurde.

Es war damals der Marine Captain Dietfried Bougainvillea der Violet fand und das Mädchen mitnahmen, doch bevor er handeln konnte hatte Violet alle, außer ihn, auf dem Schiff abgeschlachtet (seine Untergebenen näherten sich Violet und versuchten sie zu belästigen). Doch bevor er etwas unternehmen konnte war es um sie geschehen.
Dietfried bemerkte das sie nicht sprach, dafür aber jeden Befehl ausführte. Wenn er auf Tiere oder Insekten zeigen und „töte“ sagte würde sie dies sofort tun. Dies galt sowohl auch bei Menschen. Dietfried nahm sie mit nach Hause und übergab das „Spielzeug“ seinen Bruder Gilbert.

Gilbert zog die junge Violet auf und brachte neben dem Kämpfen ihr auch das sprechen, schreiben und lesen bei. Betrachtete sie aber nicht als Spielzeug oder Waffe, sondern als normales junges Mädchen. Seite an Seite kämpften sie in der Armee bis gegen Ende des Krieges, als ein Hinterhalt beide schwer verletzte. Violet musste und sollte auf Befehl hin Gilbert zurücklassen, da dieser darauf bestand. Gilbert wollte das Violet frei lebt und so waren seine letzten Worte an sie „Ich liebe dich“

Nach dem Krieg kümmerte sich Hodgins, ein ehemaliger Offizier und Freund von Gilbert, um Violet. Er ist Gründer der CH Post Company und verschafft so Violet eine Anstellung. Die anfangs nur Briefe sortiert und austrägt, sich dann aber als Autonome Korrespondenz-Assistentinnen (Akora) versucht um die Worte zu verstehen die der Major zu ihr sagte.

Charaktere & Synchro

Nach und nach erfährt man mehr über die verschiedenen Charakteren und deren Geschichten. Ob es nun die 14 jährige Violet, ihre Kolleginnen oder die Kunden sind, jede Figur hat eine bewegende Geschichte die einem richtig berührt. Wo wir gerade mal dabei sind. Als Violet sich als 14 jähriges Mädchen vorstellt ist mir die Kinnlade runtergefallen. In dem Alter so viel mitgemacht, mit dem Alter so erwachsen und doch so unwissend. Abgesehen davon ist ihr Major Gilbert 29 Jahre alt. Nicht schlecht, fast doppelt so alt aber optisch kaum ein paar Jahre auseinander. ^^

Die Synchronisation ist sehr angenehm und erfrischend, gerade bei Violet finde ich dies. Paulina Rümmelein die ihr ihre Stimme verleiht ist u.a. als Shiro aus No Game No Life bekannt. Die Stimme von Major Gilbert kam mir auch sehr bekannt vor, doch wäre ich nie darauf gekommen das er oft in One Piece zu hören ist, Paul Sedlmeir spricht dort zum Beispiel Jango.

Animation & Musik

Was Animation angeht einfach nur top und wunderschön. Da hat Kyoto Animation wieder was sehr schönes daraus gezaubert. Stimmig und flüssig, die ganze Optik passt einfach. Ob nun Violets leuchtene Augen oder das glitzern auf dem Wasser. Einfach atemberaubend.

Ich habe selten so einen tollen Soundtrack gehört und ich meine da nicht nur das Ending und Opening. Die musikalische Untermalung in den Szenen ist genial. Es hat mein Herz außergewöhnlich berührt.

Fazit

Ich als sehr emotionaler Mensch hatte echt zu knabbern das mir nicht als zu oft eine Träne entrinnt. Jede einzelne Episode hatte etwas wertvolles an sich und manch eine hat einem einen Schlag in die Magengrube verpasst. Ich kann es nur jedem empfehlen, egal ob Mädchen oder Jungs. Allein schon die Sache, dass sie keine Gefühle hat macht einen schon fertig. Drum kann ich nur sagen einschalte und genießen. Ob nun auf DVD und/ oder Blu-ray oder auf Netflix. Es lohnt sich.

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