Arisa im J-Rausch – Review Terrace House

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[Anzeige] – ein Netflix Original
Es war noch nie so herzerwärmend und erniedrigend“

Es war im Sommer 2018 als ich mit Freunden ein kühles Bier beim Sushi essen genoss, da erzählte mir eine Freundin von einer Serie namens „Terrace House“ die so ähnlich wie Big Brother seih. Sie haben mir ein paar Ausschnitte gezeigt, aber viel konnte ich bis dato noch nicht damit anfangen. Erst als ich Netflix selbst Zuhause hatte wurde mir klar was für eine noch nie erwartete tiefe Besessenheit ich von einer Reality Show entwickelte und das Leben von Fremden mich so interessierte (≧▽≦)

Da ich anfangs nicht wusste das es da Staffeln gibt, habe ich mit der aktuellsten begonnen. Nachdem ich ein wenig recherchiert habe, erfuhr ich das dies mittlerweile die vierte „Staffel“ bzw vierte „Auflage“ ist. Die Show ansich ist selbst ja auch in Staffeln unterteilt.

Terrace House wurde 2012 erstmalig ausgestrahlt und ist dank Netflix weltweit beliebt geworden. Der Inhalt der Sendung ist, dass sechs Unbekannte (3 Frauen und 3 Männer) in ein Haus ziehen und vor laufender Kamera ihre Zeit gemeinsam erleben. „Es gibt kein Drehbuch – alles passiert unvorhergesehen.“
Es ist hier allerdings anderes als bei vielleicht andere Sendungen, sie sind dort nicht „gefangen“ sondern erledigen ihre Aufgaben. Gehen Arbeiten oder zur Uni, Treffen sich mit Freunden und unternehmen was zusammen. Die Mitbewohner sind oft auf der Suche nach Liebe und verlassen das Haus meist immer damit das sie feste Freundschaften geschlossen haben. Es ist nämlich so, solange die Sendung läuft und ein Mitbewohner das Haus verlässt, zieht vom gleichen Geschlecht wenig später ein neues Mitglied ein. So das es immer 3 Frauen und 3 Männer sind. Drama, Herzschmerz und endlose Szenen mit lecker aussehendem Essen folgen.

Eine Folge geht 45 – 55 Minuten und aller 15 Minuten tauchen die „Kommentatoren“ auf die das Geschehen der Hausbewohner mit verfolgen, bereden und Vermutungen auf stellen. Die Kommentatoren bestehen ebenfalls aus 3 Frauen und 3 Männer: das deutsch-japanische Model und Schauspielerin Reina Triendl, die Schauspielerin & Sängerin You (Yukiko Ehara), der Komikerin Azusa Babazoni, die Komiker Yoshimi Tokui und Ryota Yamasato und von Staffel zu Staffel ein wechselter Gast Star. Diese 6 Personen machen die Serien noch mal um so lustiger.

Ich habe ja wie gesagt mit der 4. Staffel begonnen, der Aktuellsten. Jede Staffel wurde an unterschiedlichen gedreht. Die erste war in der Kanagawa Präfektur und trug den Namen Boys x Girls Next Door, sie umfasste 98 Folgen. Die zweite Staffel Boys & Girls in the City spielte in Tokio mit 46 Episoden. Mit Aloha State auf Honolulu waren sie in der dritten Staffel erstmalig außerhalb von Japan. Diese Staffel hatte 36 Folgen. Die aktuelle Saison Open New Door spielte in einem kleinen bergigen Ort, Karuizawa, und endete mit 49 Folgen leider schon. Ich war echt von der Landschaft und das schöne Haus begeistert.

Das Haus hatte ein Mix aus Neu und traditionell, fande ich. Mit einer geräumigen Küche, einem großen Wohnbereich mit Sofas und Ottomanen, ordentlich eingerichteten Schlafzimmern und einem atemberaubenden Bad im Onsen-Stil (in so einem Haus würde ich auch gerne wohnen) (^v^)Der Stil verbindet rustikale Einflüsse mit Möbeln aus dem zeitgenössischen Stils.
Die Schlafzimmer der Girls und Boys sind natürlich getrennt und mit Etagenbetten versehen. Da dürfen die jüngeren gern mal hoch aufs Bett klettern. Das Mädchenzimmer ist echt geräumig und hat neben den Betten viel Platz zum gemeinsamen lästern (ᗒᗨᗕ) Das Jungszimmer ist eher wie ein Kabine ^^

Das Haus ist natürlich ja nicht nur der Wohnraum, sondern auch eine Reality-Show. Manchmal frag ich mich wie das da wirklich so ohne „Skript“ ablaufen soll.
Neben dem Wohnbereich und den Schlafzimmern gab es auch ein sogenanntes „Spielzimmer“, ein Ort an dem Emotionen frei laufen können. Die Mitbewohner haben hier die Möglichkeit gemeinsam Filme & Fernsehen zu schauen, Videospiele spielen und . . . . nun ja sich näher kommen zu können (zwei meiner Lieblingsmitbewohner durften das als „ihr“ Zimmer nehmen ≖‿≖ ). Das grüne Sofa was dort stand war echt riesig. Da haben alle 6 zusammen locker drauf gepasst.

Zu Beginn der ersten Folge meinten die Kommentatoren das diese Saison der Ort ein ganz anderer währe und so man durch die ländliche Umgebung andere Persönlichkeiten von Mitbewohnern anzieht als zuvor. So verbringen sie ihre Zeit oft mit Snowboarden, gehen zum Eishockey, besuchen nahe gelegene Tempel und gehen zum Outlet-Center. Bei einer Gelegenheit bauten ein paar Mitbewohner ein beeindruckendes Iglu und waren selbst erstaunt das drei Personen zusammenpressen reinpassen ^^
Die Umgebung ist voller Natur, die sich dramatisch mit den Jahreszeiten ändert. Im Laufe der Sendung geht in der Eröffnungssequenz die Hausmitgliedern hin und her, ebenso wie die sich wandelnde Natur. Paare entstehen und Freundschaften bilden sich. Einige verlassen das Haus mit einem gebrochenem Herz, andere auf der Suche nach einem völlig neuen Unterfangen. All das in einem Haus, ein in dem die Mitglieder kommen, sich wohlfühlen und etwas Neues erleben können.

Meine Lieblings Hausbewohner Combi v.l.n.r. Shohei, Tsubasa, Shion, Taka, Seina & Ami

Terrace House, eine Show die vielleicht nicht für jedermann ist, mich jedoch sehr fasziniert und einen Einblick in das japanische Soziale Leben verschafft hat. Man auch hier wieder sieht das alle Menschen irgendwie gleich sind und doch so unterschiedlich.
Ich hätte manchmal echt weinen und lachen könne, gleichzeitig und dann gabs Momente an denen ich die Person einfach hätte schlagen können für die dumme Aktion ヽ(ヅ)ノ

Wer auf japanische Drama steht oder Reality Show oder beides ist hier genau richtig. Sie ist sehr unterhaltsam und ich konnte auch so ein paar Wörter japanisch mir einprägen ^^
Die letzten Folgen habe ich mir angeschaut als ich in Tokio war. Es ist schon was anderes wenn man selbst an den Orten war die man zuvor im Fernsehn gesehen hat. Ich freu mich jetzt schon auf die neues Saison 2020 y(^ヮ^)y

 

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Eine Antwort »

  1. Ich habe vor einem Jahr die zweitel Staffel geschaut und muss dir zustimmen. Die Serien kann einen ganz schön süchtig machen ^^
    Seina finde ich bis dato immer noch am Besten.

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