Veröffentlicht in Jdrama, Review, Serien

K-Drama oder J-Drama !?

한국의 vs 日本の [Anzeige *Namensnennung*]

Einige lieben Koreanische Serien, andere wiederum nur Japanische und manch einer hat gar nichts damit am Hut. Aber woher kommt dieser Hype? Ich persönlich habe damals 2012 per Zufall angefangen K-Dramen zu sehen. Was genau der Grund war und wie ich dazu kam weiß ich nicht mehr. Eins war aber sicher, ich war richtig süchtig. Gerade Serien mit dem Schauspieler Lee Min-Ho habe ich verschlungen.

Nun ist es eher so das ich seit gut über einem Jahr eher J-Dramen schaue. Hoch und runter. Haufenweise Live Action Adaption, vor allem mit dem Schauspieler Kento Yamazaki. Gut liegt es also an den gut aussehenden männlichen Schauspielern das ich die asiatischen Serien suchte!? Vielleicht auch, aber es sind noch die kleinen feinen anderen Sachen.

Ob bei in japanischen oder in koreanischen Serien, alle Genre sind vertreten. Jedoch muss ich sagen das bei koreanischen Dramen immer ein Hauch von Romantik zu spüren ist, auch wenn dies gar nicht im Vordergrund steht. Die Kombination zwischen Drama und Romanze bekommen die Koreaner also sehr gut hin.

Japanische Dramen hingegen haben meist ein Manga als Vorlagen und sind daher unbeschwert und mit Komödie versehen. Im Gegensatz zu K-Dramen sind J-Dramen nicht so romantisch geprägt, es seih denn dies steht als Genre im Fokus.

Obwohl beide in der Realität spielen hat man oft den Eindruckt das es, so wie es im Drama aussieht, nie im wahren Leben laufen kann. Man jedoch anfängt es nach einiger Zeit für nicht ganz unmöglich zu halten.

Koreanische Schauspieler sehen immer aus wie gemalt. Auch wenn sie das Gesicht verziehen sehen sie aus wie ein Prinz oder eine Prinzessin. Bei japanischen Schauspielern ist das anderes, ich habe hier das Gefühl sie sind sich nicht zu schade ein dämliches Gesicht zu ziehen.
Man sagt die Schauspieler in Korea haben eine lange und harte Ausbildung hinter sich und sind exzellenter Japaner. Das kann ich leider nicht beurteilen. Die Länder haben beide sehr gute Schauspieler. . . also das was ich bis jetzt sah.

Wie bereits erwähnt, konzentrieren sich K-Dramen auf den romantischen Aspekt der Handlung und neigen dazu, sie herauszuziehen. Sie sind voll von unvorhergesehenen Entwicklungen, die dann in der nächsten Episode zu sehen sind. Diese Wendungen sind echt cool, das muss man schon zugeben.

Was die J-Dramas betrifft, ist dies hier anders. Wenn sich die Story auf ein Geheimnis konzentriert, dann wird es während der gesamten Geschichte um das Geheimnis gehen. Es wird sich auf den Hauptgedanken der Geschichte konzentriert. Das Drama wird in dem Genre fortgeführt ohne eine andere Handlung oder Genre einzuführen. Oft haben J-Dramen eine moralische Geschichte, die einem wirklich direkt ins Herz trifft. In jeder Folge wird einem eine bemerkenswerte Lektion über das Leben, Familie und Freundschaft beigebracht.

K-Dramen reden um den heißen Brei.“ Eine Folge kann hier schon mal 48 – 60 Minuten gehen und oft wird der Konflikt verlangsamt und in die Länge gezogen, was dazu führt das die Folge langweilig wirkt. So erstreckt sich eine Serie meist über 20 Folgen. Da sitzt man schon mal länger dran als eine Nacht ^^

In J-Dramen rast manchmal die Zeit. Sie bringe das was sie ansprechen wollen auf dem Punkt. Eine Folge dauert 30 – 50 Minuten und je nach Serie umfasst sie 8 – 12 Folgen pro Staffel. Was bei mir immer wieder Lust auf mehr macht. Ich habe es geschafft mal eine Serie komplett an einem Abend (Nacht) zu schauen und war dann so traurig das es schon vorbei ist ^^

Egal ob man nun ein Fan von japanischen Dramen oder koreanischen Dramen ist, ich bin mir ziemlich sicher, dass du den jeweiligen anderen mögen wirst. Schließlich sind beide die meist gesehenen asiatischen Dramen.

Kurz gesagt also: K-Drama ist für alle Romantik Fan´s, J-Drama ist für alle. Denn hier ist wirklich für jedes Genre was dabei. Ich habe in beiden meine Lieblings Serien die ich euch noch kürz vorstellen möchte:

Meine Top koreanischen Dramen:
Platz 1 belegt bei mir Boys Over Flower aus dm Jahr 2009, basierend auf dem Manga von Yoko Kamio (Hana Yori Dang). Es gibt von diese Manga Serie bereits einige Verfilmungen, japanische, koreanische, taiwanesisch und auch chinesische (gerade auch bei Netflix bekannt unter Meteor Garden).
Es war die zweite asiatische Serie die ich sah und hat mich sofort in ihrem Bann gezogen. Zwei mal habe ich sie bereits gesehen. ^^

Auf Platz 2 liegt bei mir The Heirs (derzeit auch bei Netflix verfügbar). Die Serie von 2013 spielt an einer Highschool voll mit super reichen und super schönen Schülern. Zwei unterschiedliche Welten prallen aufeinander. Eine recht schöne und süße Geschichte mit Herzschmerz.

Platz 3 der koreanischen Dramen belegt Playful Kiss (ebenfalls basierend auf einem Manga – Itazura Na Kiss von Tada Kaoru). Zwei die total verschieden sind müssen nun zusammen wohne – bzw ihre Familien. Des einen Freud, des anderen Leid. Dies war meine erste asiatische Serie die ich sah. Für den Einstieg ist sie echt niedlich.

Meine Top japanischen Dramen
Platz 1 ist die wirklich schöne Serie Suki na Hito ga Iru Koto (A girl and three sweethearts) aus dem Jahr 2016. Ich hatte bereits ein paar Live Action Adaptionen mit Kento Yamazaki gesehen und bin so auf die Serie gestoßen. Eine Frau mit einem Beruflichen Problem, ein alter Schwarm der zur Hilfe eilt und zwei gut aussehende andere Brüder die Päckchen mit sich tragen und es der jungen Heldin nicht einfach machen. ❤

Die etwas andere Arztserie liegt auf Platz 2. Code Blue zieht sich über mehrere Staffel und einem Film. Staffel 1 ist aus dem Jahr 2008, Staffel 2 von 2010 und Staffel 3 von 2017. Etwas größere Zeitsprünge aber gut gemacht. Die Charaktere entwickeln sich von Assistents zu Chefärzten. Es ist eigentlich wie jede andere Arzt Serie nur hier ist es gut das diese nicht elendig lang gezogen ist. Vielleicht liebe ich diese Serie auch so weil meine Lieblings Schauspieler mitspielen (Yui Aragaki und Tomohisa Yamashita).

Zu guter letzt Platz 3 geht an Hana Kimi. Nicht nur den Manga lese ich gerade, auch die Serie schaue ich mir noch einmal an. Basierend auf dem gleichnamigen Manga Hanazakari no Kimitachi e von Hisaya Nakajo wurde die Serie 2007 ausgestrahlt. Ich liebe einfach die vielen Charaktere und den Humor darin. Vor allem Toma Ikuta und Maki Horikita sind klasse.

Es gibt wirklich eine Menge an guten Serien im asiatischen Raum. Ob irgend ein Land die besseren macht, würde ich nicht sagen. Jede ist auf ihre Art toll. Ich kann von mir aus sagen das ich von Anfangs Koreanischen Fan nun der Japanisch-Drama-Fan bin. Gerade Netflix bittet eine Möglichkeit da mal rein zu schnuppern.
Lasst euch selber überzeugen. Was sind denn eure Lieblings Serien?

Autor:

Kleiner weiblicher Otaku mit Liebe für Anime/ Manga, Japan, Computer und NJPW! (≧∀≦*)丿

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s