Veröffentlicht in Anime, Review

Zuletzt gesehen – Die Walkinder – Review

Die Kinder der Wale im singenden Sand

Ein weiterer Netflix Titel der mich überraschte. Ich hatte mir von diesen Anime etwas anderes vorgestellt, wurde aber recht positiv überrascht.

Der Anime (vom Studio J.C. Staff), der seit 2018 auf Netflix läuft, basiert auf dem gleichnamigen Manga. Dieser wurde im April 2018 von Carlsen Manga lizenziert.
Die Walkinder erzählt die Geschichte einer kleinen Stadt, welche sich auf einer schwimmenden, walförmigen Schlamm-Insel auf dem Sandmeer befindet.

Story

Isoliert von der Welt treibt die kleine Insel weiter und immer weiter durch das Sandmeer. Chakuro und seine Freunde haben noch nie einen Menschen außerhalb der Insel getroffen.
Chakuro selbst arbeitet als Archivar und hofft das durch seine Aufzeichnungen das Leben zukünftiger Generationen verbessert werden kann.
Auf der Insel gibt es zwei Arten von Menschen:  Markiert – mit besonderen Fähigkeiten und unmarkierte – normale Menschen.
Die Markierten haben keine besonderes hohe Lebenserwartung, ob das mit den Fähigkeiten zusammenhängt lässt sich nur vermuten. Chakuro ist selbst ein Markierter.

Genau wie Chakuro will auch Ouni die Welt außerhalb des Sandmeeres sehen. Da er jedoch regelrecht besessen davon ist den Schlammwal zu verlassen, verbringt er mehr Zeit untertage im Gefängnis. Er hat sich einen Ruf als Unruhestifter deutlich verdient.

Bei einer Ressourcen Beschaffen auf einer kleineren, vorbei schwimmenden Insel, entdecken ein paar Leute ein Mädchen. Dieses emotionslose Mädchen nennt Chakuro Lykos und versucht sich mit ihr anzufreunden. Am Anfang zögert sie, aber mit seiner Hilfe lernt sie, sich offener auszudrücken.

Doch der Frieden bleibt nicht lange bestehen. Auch scheinen die Ältesten der Unmarkierten ein dunkles Geheimnis zu haben.

Charaktere & Animation

Ob es an der Kürze der Serie liegt oder im allgemeinen, ich hatte das Gefühl das einige Charaktere nicht sauber umgesetzt wurden oder gar eine Rolle spielten. Ich hätte mir gewünschte das diese mehr in den Vordergrund rückten. Aber im Größen und Ganzen waren es doch recht überzeugende Charaktere.

Auch wenn der Hauptcharakter oft sehr weiblich und weinerlich wirkte, so war er doch ein solider Protagonist. Auch die Persönlichkeiten der anderen Charaktere war recht gut umgesetzt und handeln nachvollziehbar.

Die Animation ist teilweise extrem detailliert und echt schön an zu sehen. Und das Setting mal komplett aus Sand hatte ich so auch noch nicht gesehen. Die Hintergründe sehen oft aus, als wären sie aus einem Bilderbuch.

Fazit

Die Walkinder fängt ruhig und langsam an und es wird sehr viel geredet und erklärt.
Ob man den Anime nun dramatisch findet oder nicht, hängt vom Zuschauer ab und ich denke, dass es viele geben wird die diesen nicht mögen werden. Es bedeutet aber nicht das der Anime schlecht ist. Er ist einfach anderes.

Es fehlt manchmal an Spannung und mit seinen 12 Folgen ist er einfach nicht ausreichend. Trotzdem ist er schön gemacht, auch wenn er schlicht wirkt. Persönlich hat mich die Story dann am Ende gefesselt. Ich möchte zu gern wissen wie es weiter geht. Da werde ich mir wohl die Mangas holen müssen. ^^

Autor:

Kleiner weiblicher Otaku mit Liebe für Anime/ Manga, Japan, Computer und NJPW! (≧∀≦*)丿

Ein Kommentar zu „Zuletzt gesehen – Die Walkinder – Review

  1. Klingt okay, wenn auch nicht übergroßartig, Netflix Animes haben öfters Schwankungen, ich selber fand z.B. Boogiepop & Others auf Netflix recht scheußlich, aber das hier ist immerhin mal kein isekai, also ja, werde mal beizeiten reinschauen ^^

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