Review Manga – A Silent Voice

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Ich wusste nicht viel über diesem Manga, ich habe lediglich den Trailer zum Anime gesehen und war doch sehr angetan. Also habe ich ohne groß nachzudenken mir die ersten 5 Bände geholt bevor ich den Manga überhaupt las. Ob das klug war wusste ich noch nicht, der Manga hätte auch ein Flop sein können, aber ich war optimistisch.
Und was soll man sagen . . . ich wurde nicht enttäuscht.

A Silent Voice (Koe no Ktachi) von Yoshitoki Oima erschien in Japan 2013/2014 und wurde bei uns von Egmont Manga lizenziert. Mit sieben Bänden wurde er bei uns 2016/2017 veröffentlicht. Die Rechte für den Anime sicherte sich KAZÉ und soll im September dieses Jahres erscheinen.

Story:

Mit einem Blatt Papier, welches sie in die Höhe hält, stellt sich Shoko ihren neuen Mitschülern vor: „Hallo, mein Name ist Shoko Nishimiya und ich bin taub. Es freut mich, euch kennen zulernen.“ Trotz anfänglicher Toleranz scheinen die Mitschüler von Shoko´s Handicap genervt zu sein, was natürlich zu einigen Problem führt. Dies beschwert das zusammen arbeiten und macht Shoko´s Leben nicht einfacher. Allem voran der sehr aktive und schnell gelangweilte Shoya Ishida. Regelmäßig veranstaltet er mit seinen Freunden Mutproben um sich zu beweisen. Er versteht nicht war seine Freunde von ihm verlangen langsam mal erwachsen zu werden. Dies findet er viel zu langweilig. Da kommt Shoko gerade recht. Er hat noch nie eine taube Person gesehen. Da muss er austesten ob sie tatsächlich nicht hört. Dabei gehen auch das ein oder andere Hörgerät kaputt. Die Tatsache das Shoko nicht sauer wird sondern sich nur entschuldigt bringt Shoya nur noch mehr auf die Palme – das friedliche zusammen Leben der Klasse ist gestört wegen Shoko –  so seine Meinung.

Nach unzähligen kaputten Hörgeräten und zu starken Mobbing verlässt Shoko die Schule wieder. Doch es hat ein Nachspiel. Auch wenn alle anderen nicht gerade nett zu ihr waren und sie auch triezten wurde nur Shoya dafür „angeklagt“. Seine Familie soll für die Kosten der verstörten Geräte aufkommen. Nach Shoko´s Abgang an der Schule wurde er selbst von seinen Freunden gemieden und mobbt. Er wannte sich von alle ab.

5 Jahre später beschließt er sich noch einmal Shoko zu stellen und sich bei ihr zu entschuldigen. Doch kann sie ihm einfach so verzeihen . . . ?

Zeichnung:

Ich muss sagen der Stil war am Anfang etwas eigenartig, die Gesichtsausdrücke an machen Stellen waren etwas erschreckend ^^ aber man hat sich doch recht schnell daran gewöhnt. Im Allgemeine wurde viel auf Details geachtet und die Hintergründe sind auch nicht einfach nur dahingekritzelt.

Wirklich eine liebevoller Manga. Die Cover sind auch schön bunt gestaltet.
Allerdings erinnert mich Shoko manchmal von ihren Gesichtsausdrücken und Haarschnitt im ersten Band an Yui aus KON 😀 aber das ist ja nicht schlimm.

Fazit:

Ich wusste am Anfang nicht recht was ich sagen sollte. Wie oben ja schon erwähnt hatte ich nur den Trailer zum Anime gesehen und war gespannt auf den Manga, jedoch bevor ich den erste Band überhaupt las holte ich mir bereits die anderen Bände. Es war für mich eine Mischung aus Hass und Trauer die mich nach dem ersten Band zurück ließ. Es hat mir noch einmal gezeigt wie aus manchmal banalen Sachen ein Grund zum Mobbing geben kann und wie abgrundtief Widerwärtig so etwas ist.
Die Entwicklung von Jugendlichen und ihren psychischen Zustand. –
Das, fand ich, stand hier groß im Vordergrund. Alle mit ihren Problem und Vergangenheiten die den Alltag meistern müssen. Vor allem die taube Shoko, die ihre Behinderung und damit die Probleme hasst und Shoya der sich und alle anderen verflucht was aus sein Leben geworden ist.

Es ist meiner Meinung nach ein guter Manga mit gelungener Kritik an die heutige Gesellschaft geworden. Auch wenn mit 7 Bänden es recht kurz ist, so hat mir die Reihe gut gefallen und mich auch zum nachdenken angeregt. Ich selbst war in meiner Jugendzeit immer mal wieder das Mobbing Opfer.

Dieser Manga hat bei mir mal wieder viele Gefühle ausgelöst. Auch nach und nach habe ich die Charakter, die ich Anfangs hasste, echt ins Herz geschlossen. Für mich war es definitiv kein Fehlkauf.

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