Japan Reise 2019 – Tokyo Trip Teil 1

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Tokyo no tabi – 東京の旅
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Es ist kaum zu glauben wie schnell die Zeit verging. Vor einem Jahr geplant und vor 4 Wochen wieder gelandet. Ist unsere erste Japan Reise auch wieder vorbei. Heute möchte ich euch ein wenig über unseren Trip erzählen. Was wir so gemacht und erlebt haben und wie unsere Meinung dazu ist.

Da es für uns die erste Reise nach Japan war haben wir im Vorfeld gesagt das wir allein nur Tokyo machen und nicht weiter rum reisen. Wir (ich, meine Schwester Arisa & unsere Kumpel Marlux/ Thomas) wollten zunächst uns auf einen Punkt konzentrieren und wer hätte es gedacht, 2 Wochen reichen für Tokyo allein schon nicht aus. (≧▽≦) Aber wollen wir beginnen:

Am Montag den 04.03. sollte es also los gehen. Von Leipzig nach Düsseldorf und von dort nach Tokyo Narita. Kurz nach 17 Uhr starteten wir mit einer schön lauten Propellermaschine nach Düsseldorf. Nach etwas über einer Stunde Aufenthalt ging es auch schon weiter. Wir hatten einen Nachtflug mit der Fluggesellschaft ANA. Für mich und meine Schwester war es der erste Langstreckenflug, den ich erstaunlicherweise echt gut vertragen habe. Das Unterhaltungsprogramm und Essen war top und das Personal super freundlich. Für meine Größe von 1,89m hatte ich jetzt nicht so viel Platz wie die anderen beiden, es war dennoch bequem.

Abendessen an Bord

10 1/2 Stunden und wenig Schlaf später sind wir am 05.03. in Narita gelandet. Kontrolle, Gepäck holen und dann ab zur Unterkunft. . . nur wie? Arisa hatte im Vorfeld zwar geschaut welchen Zug man nehmen könnte aber so richtig wussten wir nicht wo und wie. Nachdem wir unser Geld gewechselt haben entdeckten wir auch den Ticket Schalter für den Zug: „3x mit der Keisei Line – den Skyliner nach Tokyo“
Unser Zug endete in Nippori und unsere Unterkunft war ca. 3 km entfernt. Mit „Tram“ und zu Fuß waren wir dann eine halbe Stunde später endlich am Ziel. Freundlich wurden wir in unserem Ryokan vom Hausherr begrüßt. Er erklärte uns wie alles funktionier, was in der Nähe an Sehenswürdigkeiten gab und ein paar andere gute Tipps. Als wir endlich auf unserem Zimmer waren und uns kurz frisch und zurecht machten, ging es noch am selben Abend ins Shimadaya (unser Stamm-Supermarkt für die nächsten 2 Wochen). Schnell was für den Abend und Frühstück für den nächsten Tag geholt und dann sind wir einfach nur noch 21 Uhr ins Bett gefallen.

Am Mittwoch den 06.03. waren wir alle schon recht zeitig wach, es war glaub ich kurz nach 6 Uhr als ich das erste mal auf die Uhr schaute. Marlux schaltete also den Fernseher ein und wir sahen ein paar Animes und dösten noch ein wenig bevor wir uns gegen 8 Uhr dann doch aus dem Bett erhoben. Gestärkt für den Tag wollten wir unser Stadtteil Taito erkunden. Da wir, wenn wir aus dem Haus traten, den Skytree sahen war unsere erste Anlaufstelle dahin. ^^

Wir sind zwar nicht hoch gefahren (noch nicht), haben den Vormittag aber genutzt um in dem Kaufhaus dort zur shoppen. Per Zufall haben wir gesehen dass, das Kirby Cafe dort ist. Leider musste man zuvor reservieren und es war schon alles belegt. Wir haben uns zu Mittag dann halt Supermarkt Sushi gegönnt – das ist echt kein vergleich zu dem hier in Deutschland – und dieses draußen vorm Skytree genossen.

Neben dem Kirby Cafe gab es natürlich auch einen Store (wo sich Arisa mit Meta-Knight Kuscheltier eindeckte) und ein kleines Pokemon Center, jede Menge Restaurant, Shops und andere coole Sachen. Man konnte sein Geld also gut los werden xD

Gegen frühen Nachmittag sind wir dann Richtung Asakusa gelaufen. Vorbei am Asakusa Don.Quijote zum Sensoji Tempel. Der Himmel war zwar trüb, aber der buddhistische Tempel und die Anlage dafür einfach toll. Bekannt ist der Tempel auch unter dem formellen Namen Kinryūzan und gehört zu den ältesten und bedeutsamsten Tempeln in Tokyo.

Vom Vielen Laufen war wir recht k.o. und wollten so uns in unserer Unterkunft ein Stündchen ausruhen. Naja daraus wurde nicht ganz was ´・ᴗ・` Hätte Arisas Handy 20 Uhr nicht geklingelt, hätte wir bis zum Morgen sicherlich durch geschlafen. Aber diese 3 Stunden Power Napping tat uns allen gut. Es war also kurz nach 20 Uhr, das hieß für uns, da wir keine Lust hatten noch groß weit weg zu gehen oder fahren, ab ins Shimadaya. Ja wir waren, bis auf einen Abend, echt jeden Tag dort. Denn immerhin wurde am Abend das Essen (frisches Fertigessen) herunter gesetzt und ab 21 Uhr noch mal um die Hälfte. Das war oft ein richtiger Kampf ums Essen 😀 War aber auch verdammt lecker.

Essen aus dem Shimadaya

Den Abend haben wir noch gemütlich vor dem Fernseher verbracht und sind dann gegen 23 Uhr ins Bett. Für den kommenden Tag hatten wir (ich und Arisa) eine für Marlux eine Kleinigkeit geplant. ^^

Es war also der 07.03., das hieß unser Mitstreiter, der gute Marlux , hat Geburtstag. Unser Tagesziel war es Akihabara unsicher zu machen (ha, wer hätte da gedacht das wir das alles dort an einem oder zwei Tage schaffen^^). Der erste Anlaufpunkt war also dahin und da es Marlux schon nicht zum Kingdom Hearts Event “Tower of Radiance and Shadow” schaffte, wollte er unbedingt das Square Enix Cafe mitnehmen. Das in Akiba (Akihabara) lag, war es also perfekt. Dort angekommen gelang es uns einen Tisch zum Abendessen zu reservieren. Um die Zeit bis dahin also zu vertreiben haben wir ein paar Läden unsicher gemacht. Wobei ich glaube wir waren in gefühlten 2 Läden nur mit jeweils 6 – 8 Etagen ^^

Es war kurz nach Mittag als wir ein BOOKOFF verlassen hatten, ein paar Spiele eingesackt und unseren kleine Plan verwirklichen wollten. Gesagt, getan. Wenn wir schon mal in Tokyo sind dann müssen wir das auch mitnehmen, also beschlossen ich und Arisa Marlux in ein Maid Cafe einzuladen, anlässlich seines Geburtstag. Er war sichtlich überrascht und erfreut. Wir hatten alle drei nur ein kleines Menü bestellt und müssten die ganze Zeit grinsen. Ein wenig waren wir peinlich berührt vor Niedlichkeit (oh Gott ich hatte Diabetes auf den Augäpfeln).

Es war auf jeden Fall einer Erfahrung wert. Man muss dazu sagen das Maid Cafes nicht billig sind, je nach dem was man sich bestellt kann man gut Geld da lassen. Wir waren im Maidreamin Heaven’s Gate und sind noch human zu dritt da raus gekommen ^^

Die Zeit verging aber wir hatten noch etwas Luft für einen Laden bevor wir wieder im Square Enix Cafes ein mussten. Also nur mal schnell in ein Kaufhaus rein um die Zeit tot zu schlagen. Denkst du (ᗒᗨᗕ) wir hatten gerade mal die Hälfte geschafft als es wieder gehen mussten. Im Square Enix Cafe gab es auch noch einen kleinen Shop, was Marlux Herz höher schlugen ließ. Gut gesättigt und mit vollen Taschen ging es trotzdem noch mal Richtung Kaufhaus. Wir mussten ja noch die restlichen Etagen fertig machen die wir zuvor nicht schafften. Bevor wir uns auf dem Weg nach Hause machten sahen wir das wir gerade mal eine Seitenstraße von Akihabara geschafft hatten. Es stand also noch viel an, doch zunächst ging es erstmal ins Ryokan und ins Bett.
Trotz das wir Schirme mit hatten wurden wir so vom starken Regen überrascht das wir die letzte Meter mit dem Bus gefahren sind. Also Busfahren Tokyo ist genau so wie in Deutschland ^^ nur sind die Menschen freundlicher.

Für Freitag den 08.03. wurde dann endlich schönes Wetter angesagt. Für uns hieß das, bevor wir unsere Abendplanung antraten, auf in den Ueno Park. Für die Kirschblüte waren wir etwas zu zeitig in Japan aber vereinzelt hat man schon einige Bäume blühen sehen. Wir gönnten uns also einen Kaffee bei Starbucks (ich glaub ich war in Deutschland noch nie so viel bei Starbucks wie in Tokyo) und genossen die Sonne im Park. In den Zoo sind wir zwar nicht geganngen, dafür haben wir uns den Ueno Tōshō-gū und den Shinobazu No Ike Bentendo Temple angeschaut. Zu Mittag ging es dann wieder Richtung Akihabara, schön Ramen essen und ein wenig bummel.

Die Zeit verging im Flug und eh wir uns versahen war es schon 15 Uhr. . .das hieß für uns Richtung Tokyo Dome. Unsere Abendplanung für diesen Tag war nämlich Wrestling in der Korakuen Hall. Ich bin ja schon von Kleinauf ein großer Wrestling Fan und Marlux auch, Arisa konnte ich immer mal davon überzeugen. Also machte es ihr nichts aus am Frauentag zum Wrestling, um genau zu sein zum NJPW (New Japan Pro Wrestling) Cup 2019, mit zu kommen. Das sie aber ein riesen Fan davon wird hätte ich am Anfang nicht gedacht. Aber darüber erzählt sie euch mal später noch mehr. ^^

Dort dann angekommen holten wir uns also 1 1/2 Stunde vorher die Karten und verbrachten die Zeit auf dem Tokyo Dome Gelände – Tokyo Dome City. Da war einfach mal eine riesige Achterbahn die durch ein Haus führte. Für mich und Arisa war die zur krass, aber Marlux hat die mit gemacht. Er sah danach etwas durch den Wind aus (^v^)

18:30 Uhr war es dann so weit. NJPW in der Korakuen Hall. Ich war hier in Deutschland schon zu Veranstaltungen der WWE, aber das ist hier doch noch was anderes. Die Wrestler so live und nah zu sehen ist doch schon was besonderes. Auch wenn wir Stehplätze auf dem Rang hatten, war die Sicht echt toll. Da wir alle drei so begeistert waren von der Show und der Atmosphäre dort, beschlossen wir noch mal eine Veranstaltung in der  Korakuen Hall an zu schauen solange wir in Tokyo sind.

Nach der Show war es schon recht spät, so das wir keine Lust hatten nach Hause zu laufen. Wir beschlossen also mit der Metro zu fahren, das erste mal. Wo wir hin mussten und welchen Zug wir eigentlich nehmen wollten wussten wir, aber irgendwie haben wir das falsche Tickets gekauft. Naja nach eine halben Stunde auf dem Bahnhof in Akihabara rumirren und netten Leuten nach den Weg fragen haben wir es dann auch geschafft den richtigen Zug zu bekommen. Es war glaub ich dieser Abend wo wir das erstmal nicht in unserem Supermarkt um die Ecke warn, da er schon geschlossen hatte als wir ankam. ꒡ꆚ꒡
Leisen schlichen wir uns also in unser Zimmer und fielen in unsere Betten. Es war ein aufregender Tag.

Am Samstag den 09.03. stand dann für uns ganz im Zeichen des Shopping. Da wir von Akihabara ja nur eine Teil bis jetzt sahen, verbrachten wir den Samstag also damit uns fast den ganzen Tag dort aufzuhalten. Doch zuvor ging es zum Frühstücken ins Gundam Cafe. Gestärkt für den Tag ging es dann los. Um besser Suchen zur können trennten sich unsere Weg. Marlux zog allein los, während Arisa und ich ausschau nach Spielen und Co hielten die für uns interessant waren. Mit vollen Taschen und Geld ärmer haben wir uns zum Mittag wieder getroffen. Gemeinsam zogen wir noch mal los und entdeckten vor einem Kaufhaus ein kleinen Sonderverkauf. 2000 Yen (ca. 16,00 EUR) und du kannst deine Tüte vorstopfen mit allem was in den Kisten ist. Ok ich gebe zu wir haben am Ende einfach nur noch alles in die Tüten geschmissen was gut aussah und interessant sein könnte ^^

Jeder von uns hatte also eine volle Tasche und 2 fette Beutel zum tragen für den Tag ergattert. Das reichte glaub ich erstmal. Den späten Nachmittag / frühen Abend haben wir in unserer Unterkunft ruhig angehen lass. Dort die Ausbeute des Tages begutachtet, Animes geschaut und dann sind wir später noch schön Essen gegangen. Für den nächsten Tag hatten wir ja schon wieder die nächsten großen Pläne.

Am 10.03. stand also Kultur an. Für uns hieß das einen Besuch in Kaiser Palast. Über den Ueno Park, bei Starbuck wieder vorbei ging es dann Richtung Palast. Am Sonntag waren die Straßen nicht als so voll. Viele Abschnitte war nicht befahren, so das die Menschen dies nutzten um dort zum joggen. Auch wenn der Himmel trüb war, war die Parkanlage des Palast herrlich an zu sehen.

So langsam machte sich bei uns der Hunger breit und so beschlossen wir unser zweites Tagesziel an zu steuern: den Tokyo Tower, besser gesagt den Tokyo One Piece Tower ^^ hätten wir jedoch vorher gewusst wie das Essen dort ist im Sanji no Oresama no Restaurant, hätten wir vorher unterwegs vielleicht ein Snack eingelegt. Versteht mich nicht falsch das Essen war für mich und Arisa super. Satt ist man leider nur nicht geworden (also ich zumindest) und Marlux sein Salat muss ein Nuss Dressing gehabt haben. (kontraproduktiv wenn man eine Nuss Allergie hat. Sagen wir mal so: den Anfang vom One Piece Tower hat er nicht mitbekommen). Ich bin also mit Arisa im One Piece Tower umher gezogen und haben die Attraktionen dort mitgenommen. Durch den Nuss-Allergie-Zwischenfall haben wir etwas länger gebraucht, so das es bereits dunkel war als wir zur Aussichtsplattform des Tokyo Tower gefahren sind.
Tokyo bei Nacht mit der erleuchteten Rainbow Bridge im Hintergrund war aber genau so schön an zu sehen.

Damit endete die erste Woche in Tokyo auch schon. In den paar Tagen hatten wir schon so viel erlebt und kaum Zeit alles zu verarbeiten. Erst jetzt ist mir Rückblickend aufgefallen das wir nur unterwegs waren, auch wenn es mir in Tokyo so vorkam das alles entspannt verlief ^^

Was wir in der zweiten Woche so erlebt und gemacht haben folgt die nächste Woche in Teil 2 meines kleinen Berichts. Bis dann Leuts 😉

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Eine Antwort »

  1. Danke für den tollen Beitrag, es hat so viel Spaß gemacht ihn zu lesen. Ihr habt ja eine Menge erlebt,die Bilder sind super geworden, ich freu mich sehr für euch (ich hoffe ich schaffe es irgendwann mal auch nach Japan, steht auf jedenfall auf meiner To-Do-Liste!) ❤ Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Teil (und nebenbei mal erwähnt seid ihr das coolste Geschwisterpaar das ich kenne,macht weiter so :3) !
    Liebe Grüße ^^

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